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WANDERRITT

IM STEPPENWIND

für reiterfahrene Teilnehmer

Neben unserer Reittour für Anfänger bieten wir eine für gute, erfahrene Reiter, die ausdauernder sind, längere Strecke reiten und mit größerer Geschwindigkeit vorankommen möchten. So beginnt die Reittour für passionierte Reiter schon in Karakorum, und durchquert das weite Orkhon Tal. Der Wanderritt ist temporeich und das Reiten liegt hier klar im Fokus.

Von Ulaanbaatar aus erreichen wir über weite Steppen- und Graslandschaften die alte Hauptstadt Karakorum. Hier startet am nächsten Tag unser Wanderritt.

Wir befinden uns hier an den Ausläufern des Khangai Gebirges. Der Orkhon bahnt sich hier seinen Weg in einem weiten Tal, durch große Lavasteine und tiefe Schluchten. Wir zie­hen flussaufwärts gen Westen. Die lang ge­streckten Ausläufer des Flusstals sind wunder­bar geeignet für das Eingewöhnen an die Pfer­de und die ersten Reitübun­gen.

Nach Vier Tagen Wanderreitens erreichen wir am westlichen Ende des Flusstals den Orkhon Wasserfall, der der Wendepunkt unserer Reise ist. Von hier geht es auf der Nordseite des Orkhon zurück und wir machen Halt im Nomadenlager unserer Pferdehüter. Weiter geht es zu Tuvkhun Klosteran­lage mitten in den Bergen. Die letzten Tage des Wanderreitens nutzen wir dazu, auf gerader Ebene temporeich voranzukommen.

Auf der Tour begleiten uns ortskundige, einhei­mische Nomaden. Sie werden uns helfend zur Seite stehen. Das Gepäck und die Essensvorräte werden von einem Begleitfahrzeug befördert, welches wir mittags und abends an einem vereinbarten Rast- und Zeltplatz wieder treffen. Unsere Feld­küche versorgt uns mit täglich wechselnden warmen Mahlzeiten.

Turuu und seine Familie ist für die Durchführung der Wanderritte im Orkhon Tal zuständig. Wir arbeiten seit 2013 zusammen, nachdem unser früherer Pferdehüter Togoo die Arbeit des Pferdeführeres altersbedingt aufgeben musste und an seinen Ziehsohn Turuu weitergab. Turuu hegt und pflegt seine Pferde, wie Mongolen sagen würden, 'wie seine Augäpfel'. Die Pferde sind gut versorgt und gepflegt. Die Pferde gehen höchstens dreimal auf Wanderritte in einem Sommer, in der Regel zweimal, wobei zwischen den Wanderritte einer langer Zeitraum, dass die Pferde genug Zeit haben sich auszuruhen. Die meisten Wanderritte finden bereits im Juni und Juli statt und wir legen einen Wanderritts selten im späten August, gar im September Termine. Denn Pferde sollten genug Zeit haben, bis der Winterbruch im Oktober kommt, zu Kräften zu kommen und für den langen Winter gut vorbereitet ist.

Reisedauer:

15 Tage (13 Nächte + 1 Übernachtflug)

Reisetermin:

12. - 26. Juli 2024


voraussichtliche Termine für 2025:

20. Juni - 04. Juli 2025

Gruppengröße:

5 bis 8 Personen
(unter 5 Teilnehmern mit Aufpreis,
mind. 3 TN)

Reisepreis:

1980 Euro p.P zzgl. internationaler Flug
(unter 5 Teilnehmern mit Aufpreis)

alle Transfer vor Ort (Flughafentransfer, Transport in russischen Minibussen auf Überlandfahrten und in klimatisierten Fahrzeugen in Ulaanbaatar)

erfahrenes Begleitteam(deutschsprachige, lokaleReisebetreuung, Fahrer, Koch und Pferdeführer)

9 Tage-Wanderritt1 Tag Aufenthalt im Nomadenlager

2 Übernachtungen in einem Drei-Sterne-Hotel in Ulaanbaatar

2 Übernachtungen in landesüblichen Ger-Camps

alle übrigen Übernachtungen in Zelten

Zelte, Pferde und Reitausrüstung (Ledersattel, Zaumzeug, etc.)

Vollpension in Ulaanbaatar

expeditionsartige Vollkost auf derReittour

einfache Waschmöglichkeiten auf der Reittour

Sehenswürdigkeiten, Museen und Naturschutzgebiete lt. Reiseverlauf

enthaltene Leistungen:

Visagebühr

alkoholische Getränke

Trinkgeld für das Begleitteam

nicht-enthaltene Leistungen:

Schwierigkeitsgrad:

mittel bis schwer

Routenplan

Mongolischer Sattel vs. Western-Sattel

Wir veranstalten seit 2008 Wanderritte. Von Anfang an haben wir gegen den traditionell mongolischen Holzsattel und für die Ledersattel entschieden, die von Handwerker vor Ort angefertigt werden. Die Ledersättel werden im Westernstil angefertigt und für die kleinen mongolischen Pferde angepasst. Wir haben sie zusätzlich weich ausgepolstert. Kleine Reparaturen werden regelmäßig von unserem Pferdeführer Turuu vorgenommen. Jedes Jahr inspizieren wir Sättel und auf möglich Schwachstellen geprüft. Bei Bedarf werden neue Sättel angeschafft.